Fischereikonferenz Rur

Treffen der Rurtaler Fischerei im Kreishaus Düren am 31.01.2006

Zu einer Fischereikonferenz die Rur betreffend von Obermaubach bis zur Landesgrenze zu den Niederlande, lud Herr Dr. Mellin von der Bezreg. Köln nach Düren ein. An dieser seit längeren geplanten Konferenz nahmen Vertreter der Unteren Fischereibehörde des Kreises Düren und des Kreises Heinsberg, Vertreter des STUA Aachen, des Wasserverbandes Eifel Rur und Vertreter der Ruranliegenden Fischereivereine von Obermaubach bis zur Landesgrenze teil.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Schuhmacher von der UFB Düren stellte Herr Dr. Mellin die fischereiliche Situation an der Rur in einem PowerPoint-Vortrag da.

 

In dieser sehr umfangreichen Präsentation wurde die derzeitige aktuelle Situation des Flusses, für den 66 km langen und 146 ha großen Abschnitt der Rur, detailliert aufgezeigt.

 

Die Rur (ab Obermaubach) bis Jülich ein schottergeprägter Fluss des Grundgebirges und ab Jülich ein kiesgeprägter Fluß des Tieflandes hat erfreulicherweise in besagten Abschnitten eine durchschnittliche Gewässergüteklasse II.

 

Im Laufe der Präsentation und einer anschließenden Diskussion wurden leider vielfältige Beeinträchtigungen, nicht nur im strukturarmen Unterlauf, sichtbar.

 

- Der nach der Wasserrahmenrichtlinie geforderte Zustand wird sich
  nicht bis  zum festgelegten Termin umsetzen lassen.
- Es fehlen leider noch einige Arten nach dem Leitbild.
- Der Ertrag entspricht nicht dem Ideal.
- Aus Sicht der Fischereivereine ist der Kormoran Schuld am rapiden
  Rückgang  der Äschenpopulation.
- Nicht alle Renaturierungsmaßnahmen in der Rur finden Zuspruch,
  einige müßten länger betreut werden.

 

Alle Beteiligten der Konferenz waren sich einig darüber, dass nach weiteren gemeinsamen Lösungen und Konzepten gesucht werden muss um den Lebensraum unserer Fische in der Rur weiter zu verbessern.

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