Neue Kormoranverordnung

Seit 21. Juni 2018 ist die neue Verordnung in Kraft.

luettke

Lange haben die Fischereiverbände argumentiert und dargelegt wie wichtig eine neue Verordnung ist. Leider wurde die ursprüngliche Forderung der Fischereiverbände zur Kormoranverordnung durch das Umweltministerium “entschärft.“ Zeitlich begrenzt dürfen jetzt erwachsene und junge Kormorane vergrämt werden. Ein Antrag auf Genehmigung ist nicht mehr nötig. Dies zählt aber nicht in einem Nationalpark, Naturschutzgebieten und Natura 2000-Gebieten. Für diese Gebiete ist durch die Naturschutzbehörde eine Einzelfallprüfung vorzunehmen.

In der Verordnung heißt es: „Diese Verordnung dient dem Schutz der natürlich vorkommenden Fischfauna und der Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch Kormorane (Phalacrocorax carbo). Zu diesem Zweck dürfen die dazu berechtigten Personen Kormorane in bestimmten Bereichen durch Abschuss töten und die Entstehung neuer Brutkolonien verhindern. Durch diese Maßnahmen sollen Kormorane bei drohenden Schäden aus diesen Bereichen vergrämt werden“.

Kormoranverordnung

Fischereiaufsicht ist eine wichtige Aufgabe um Fischwilderei einzudämmen und Schaden von den Vereinen und den Gewässern fernzuhalten.

40-jähriges Bestehen des Fischereiverbandes NRW und 20 Jahre Wanderfischprogramm

 

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