Rainer Deppe MdL

zum Thema "Moderner Naturschutz"

Pressemeldung v. 20. März 2019

„Naturschutz modernisieren heißt: Naturschutz gezielt intensivieren“
Eine Neuausrichtung der Artenschutzpolitik forderte Rainer Deppe, stellvertretender Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, in der Landtagsdebatte zum Naturschutz in Nordrhein-Westfalen. „Statt die Natur sich selbst zu überlassen, brauchen wir eine Intensivierung des Naturschutzes.“ Dabei müsse genau untersucht werden, warum der Erhaltungszustand bestimmter Arten besser wird, während es gleichzeitig anderen schlechter geht.
„Wenn beispielsweise der Bestand von Bachforelle und Bachneunauge sich verbessert und im gleichen Zeitraum der von Aal und Äsche sich verschlechtert – dann muss das Gründe haben. Diese müssen wir erkennen und dann entsprechend handeln“, forderte Rainer Deppe.
Interessanterweise haben sich in Nordrhein-Westfalen die artenreichsten Biotope auf Truppenübungsplätzen etabliert. Diese Gebiete müssen so bearbeitet werden, damit sie in ihrem Zustand für die Natur erhalten bleiben. Das Sich-selbst-Überlassen, der sogenannte Prozessschutz, bevorzugt immer die stärksten Arten. „Das Recht des Stärkeren hat sich aber nicht gerade als das Erfolgsmodell für Artenvielfalt erwiesen. Deshalb müssen wir für jedes Gebiet definieren, was unter Naturschutzgesichtspunkten an dieser Stelle erreicht werden soll; und dann muss entsprechend gehandelt werden. Das ist moderner Naturschutz“, so Rainer Deppe.

Lesen Sie auch die Rede des stellv. Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Rainer Deppe vom 20. März 2019:
Artenvielfalt in NRW schützen – Landesnaturschutzgesetz erhalten!

5. bis 7. Juli in Xanten

gutes Wetter lockte zum idyllischen See

zu Gast Umweltministerin Heinen-Esser

am 29. Juni 2019 zum „Tag der offenen Tür“ in der Effelder Ruraue

© 2019 Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.

| Wahnbachtalstraße 13 a | 53721 Siegburg | Tel.: 02241/14735-0 | e-Mail: info@rhfv.de