Fische und Fischerei schützen

Kormoranbestand endlich regulieren

Foto: Silvio Heidler

Beim Fischartenschutz gibt es regionale Erfolge, teilt der Deutsche Angelfischerverband mit. Aber bei der Umsetzung einer EU weiten Regelung ist die EU-Kommission tatenlos.

"Trotz bedeutender regionaler Erfolge zum Schutz der Fischbestände und der Fischerei vor Kormoranschäden sind weitere Schritte unbedingt erforderlich. Zu den Erfolgen zählen die sehr bedeutende Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Sachsen-Anhalt, das die Rechtmäßigkeit der Kormoranverordnung von Sachsen-Anhalt im Jahr 2018 bestätigt hat und die im selben Jahr in Nordrhein-Westfalen in Kraft getretene neue Kormoranverordnung. Auch die Verlängerung der bayerischen Kormoranverordnung bis 2027 ist ein positives Signal. Guter Erhaltungszustand 1997, als die EU den guten Erhaltungszustand des Kormorans festgestellt hat, gab es in Deutschland 15.000 Brutpaare. Die aktuelle Zahl liegt bei rd. 24.500 Brutpaaren, von den alleine 13.600 ihre Nester in Mecklenburg-Vorpommern haben. Der Herbstbestand liegt somit bei rd. 122.500 Kormoranen. Der tägliche Futterbedarf eines ausgewachsenen Kormorans liegt bei durchschnittlich 500 g Fisch. Folglich werden täglich rd. 60.000 kg Fisch von Kormoranen gefressen. Und bei all diesen Zahlen sind die durchziehenden Kormorane insbesondere aus den Anliegerstaaten der Ostsee und den Niederlanden noch gar nicht berücksichtigt!" berichtet der DAFV.

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