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Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.

Mitglied im Fischereiverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Mitglied im Landesportbund Nordrhein-Westfalen e.V.

Mitglied im Deutschen Angelfischerverband e.V.

 

Der Rheinische Fischereiverband von 1880 e.V. ist der Verband für Angler und aller am Schutz von Natur, Umwelt und Gewässern 
interessierten Bürger und Organisationen.

 

 

Fischereiverband NRW - Hauptversammlung 2022

Die diesjährige Hauptversammlung des Fischereiverband NRW e.V. hat am 21. Mai 2022 in Haltern stattgefunden.
Die ordentliche Hauptversammlung findet einmal in zwei Jahren statt. Stimmberechtigte Teilnehmer der Hauptversammlung sind u.a. die Delegierten der Landesverbände (Westfälische Angelfischer, LV Westfalen und Lippe, Rheinischer Fischereiverband von 1880).



Während der Hauptversammlung werden neben einem administrativen Versammlungsteil, wie Rechnungsabschluss, Kassenprüfung und Haushaltsvoranschlag auch grundsätzliche Entscheidungen für den Fischereiverband getroffen. Wichtige Punkte, von besonderer Tragweite auf der diesjährigen Tagesordnung, waren eine Erweiterung der Satzung um einen Ethik-Code und die Neuwahl des Präsidiums.

Bereits am 25. April 2022 hatten die Kassenprüfer Bernd Rochholz und Nico Gräfe die Vermögensstände des FV NRW geprüft und als ordentlich und vollständig nachgewiesen bescheinigt. Die Mitgliederversammlung erteilte bei 4 Enthaltungen die Entlastung des Vorstandes.

Der Entscheid über eine Satzungserweiterung zum Thema Ethik-Code fiel Einstimmig aus.
Nicht ganz so einvernehmlich gestaltete sich der Tagesordnungspunkt zur Neuwahl eines Präsidenten im FV NRW. Für das Amt des Präsidenten standen anfangs zwei Kandidaten (Dorenkamp und Kleinwächter) zur Wahl, die zu allen Fragen der Delegierten Rede und Antwort standen.

Zur Person Ludger Dorenkamp, Pensionär und ehemaliger Berufschullehrer, Mitglied in 3 Fischereivereinen, politisch engagiert auf kommunaler- und Landesebene insbesondere in der Hochschulpolitik. Da er bisher nicht in fischereilichen Gremien organisiert ist, befähigt Ihn dies mit allen Landesverbänden gleichberechtigt und neutral umzugehen, so Dorenkamp. Besonders hebt er seine Neutralität, seine Zeit und seine Kenntnis im Umgang mit Behörden hervor.
Zur Person Frank Kleinwächter, berufstätig, seit dem 10 Lebensjahr Angler, über die Vereins- Anglerjugend ist Kleinwächter zur Verbandsarbeit gewechselt. Zuerst in der Verbandsjugend tätig und später im Vorstand seines Landesverbandes, wo er heute als stellvertretender Vorsitzender tätig ist. Er hat Erfahrungen im Präsidium des FV NRW und im Fischereibeirat. Eine wichtige Erfahrung für einen zukünftigen Präsidenten, so Kleinwächter. Aber er sparte auch nicht mit Kritik an der Verbandsführung „Bei aller Anerkennung, der gemeinsame Antrag der Westfälischen Angelfischer und des Rheinischen Fischereiverbandes zur gemeinsamen Findung eines Präsidentschaftskandidaten wurde blockiert“, so Kleinwächter.
Überraschend für alle anwesenden zog Frank Kleinwächter nach Vorstellung seiner Person, seine Kandidatur zurück.

Vor der dann anstehenden Wahl, welche auf Antrag und folgenden Mehrheitsbeschluss geheim abgehalten wurde, kam es zu einem teils heftigen Schlagabtausch. Die Vizepräsidenten Hagemeier (FV WAF) und Gube (RhFV) kritisierten die aus Ihrer Sicht nicht neutrale Verbandsführung der letzten Jahre.

Bei geheimer Wahl erhielt der nunmehr einzige Präsidentschaftskandidat Ludger Dorenkamp nicht die erforderliche Stimmenmehrheit. Präsident Johannes Nüsse bleibt lt. Satzung bis zur Neuwahl eines Präsidenten weiter im Amt.
Zu Vizepräsidenten wurden Frank Kleinwächter (RhFV), Michael Silio Funk (WAF) und Horst Kröber (FV WuL) gewählt. Als Beisitzer wurden, für den FV WuL Klaus Peter Kranke und Dr. Michael Möhlenkamp, für den RhFV Bernd Rochholz und Heiner Kreymann und für den FV WAF Matthias Gebehenne und Gero Müller gewählt. Von der Versammlung bestätigt wurde Klaus Tekloth, zum Jugendleiter.

Christian Kaspers, fachliche Begleitung für Fischerei im Digitalisierung,- und Modernisierungsprozess der Fischereiverwaltung in Nordrhein-Westfalen, stellte das Onlinezugangsgesetz, kurz OZG, vor. Geprüft wird u.a. die Möglichkeit einer elektronischen Ausstellung des Landesfischereischeins. Angestrebt ist auch neben der Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung und strukturellen Weiterentwicklung des nordrhein-westfälischen Angelnetzwerkes, die Teilhabe der Anglerinnen und Angler an diversen staatlichen und nicht-staatlichen Fördermitteln und -Möglichkeiten durch Verfahrensvereinfachungen.

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